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1. Modularer Umlaufmotor mit Tangentialverbrennung
mit zwei Einlaßschwungscheiben (Va) oder mit einer
Einlaßschwungscheibe (Va) und einer Motorschwungscheibe
(VM), die perfekt geradlinig angeordnet
sind, mit einem gleitfreiem Antriebssystem
(1), die dieletzen derart drehfest macht, dass sie auf
einer gleichen zu ihrer jeweiligen Achse senkrechten
Ebene in Gegenrichtung zueinander drehen,
dadurch gekennzeichnet:
- dass er Bestandteilsgruppen umfasst, die für
eine optimale Rückgewinnung der Verbrennungsleistung
erforderlich und in genau gleichen
Abständen auf dem Umfang jeder
Schwungscheibe angeordnet sind,
- dass jede Gruppe derart positioniert ist, dass
ihre eigene Achse zur der Linie parallel ist, die
durch die Mitte jeder Schwungscheibe verlauft,
in einem Abstand, der für jede Gruppe hochgenau
der gleiche ist,
- dass diese Bestandteilgruppen aus Stößelträgern
(5), die mit ihrer Verbrennungskammer (4)
in Verbindung stehen, aus hohlen Gleitstößeln
mit Kugelkopfendstücken (7) oder mit Halbschalenkopfendstücken
(7B) und aus Druckfedern
(6) bestehen,
- dass diese Gruppen derart auf jeder
Schwungscheibe festsitzen, dass jedes Kugelkopfendstück
des Stößels einer
Schwungscheibengruppe bei der Drehung immer
in das Halbschalenendstück des anderen
Stößels der ihm entsprechenden Gruppe eingreift,
- dass diese Einheit mit einem System das auf
jeden Stößel einwirkt, indem es dessen Linearhub
beschränkt, mit einem System das verhindert,
dass sie um sich selbst dreht, mit einem
System zur Beschränkung der auf ihr bei der
Drehung der Scheibe ausgeübten Schwungkraft
und mit einem Zündungssystem versehen
ist,
- wobei jede Einlassschwungscheibe über Naben
oder Lager auf ihrer mit einem Einlaßkanal
(2) versehenen Hohlwelle (9) frei dreht, wobei
dieses Schwungrad Kammerkanäle (3) um-
fasst,
- wobei eine der Schwungscheiben mit den genannten
gleitenden Kugelkopf-Hohlstößeln (7)
und die andere Schwungscheibe mit den genannten
Halbschalenkopf Hohlstößeln (7B)
versehen ist.
2. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das System zur Beschränkung der
Schwungkraft jedes Stößels eine Wippe (16) mit
Gegengewicht (12), mit Federrückstellung (22), die
über eine Achse (14) mit Nasen(21)bügel (15)
schwingt ist.
3. Motor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Stößelhub entweder durch einen
auf dem Stößelträger befestigten Sporn (20),
der in die Stößelaufnahme mit entsprechender Länge
eindringt, oder durch eine auf dem Bügel vorhandene
Nase (21), die die Schwingung der Wippe,
und gleichzeitig den Hub den Stößels einschränkt,
oder durch einen Kragen auf der vorderen Stößelseite,
der durch Aufsatz arretiert wird, der ebenfalls
mit einer kleineren Öffnung versehen und auf den
Stößelträger befestigt ist eingeschränkt wird.
4. Motor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Stößeldrehungen durch den Sporn
(20), oder durch den Bügel der Wippe (16) gehemmt
werden, der von jeder Seite her auf jedem
Stößelkörper vorgesehene Abflachungen umklammert,
oder dadurch dass die Stößelkörper über eine
Lasche in einer Aufnahme verfügen, oder dass ihr
Querschnitt teilweise quadratisch oder sechseckig
ist, mit Gleitung in eine im Stößelträger vorgesehene
Öffnung mit entsprechendem Querschnitt.
5. Motor nach einem der vorhergehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Stößel
(7, 7B) und die Eintrittswellen (9) auf ihrem zylindrischen
Teil und die Eintrittswelle (9) auf dem Umfang
ihres Einlaßkanals mit Dichtungselementen versehen
sind.
6. Motor nach einem der vorhergehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Endstücke
der Stößelkanäle eine trichterförmige Verjüngung
aufweisen, die als Düse dient.
7. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Antrieb der Schwungscheiben (1)
über Getriebe oder Gruppengetriebe mit paarweise
veränderlicher Dicke oder Größe und auch mit
paarweise veränderlichen Zahnungen erfolgt.
8. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Motor entweder ein einziges Modul,
oder Gruppen mit mehreren in bezug auf den letzten
winkelig versetzten Modulen, um wie Turbinen
drehende Gruppen zu erhalten, oder mit nicht versetzten
Modulen, um eine vervielfachte Verbrennungsresultante
zu erhalten umfasst.
9. Motor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass er entweder in eine oder in die andere
Drehrichtung laufen kann.
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